EAN-13 Barcode erstellen

Dies ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Erstellung von EAN-13-Barcodes mit Hilfe von Barcode Vectorizer. Sie finden diesen Abschnitt auch in der mitgelieferten Programmdokumentation.

Standardkonforme EAN-13-Barcodes lassen sich mit Barcode Vectorizer in nur wenigen, nachfolgend beschriebenen Schritten erstellen. Inwieweit der EAN-13-Barcode im Rahmen seiner Spezifikation an den eigenen Bedarf zusätzlich angepasst werden darf, damit er nicht nur seinen funktionellen Zweck erfüllt, sondern sich gegebenenfalls auch Platz sparend und visuell harmonisch in die Zieloberfläche einfügt, wird unter "Schritt 3" erläutert.

Schritt 1: Barcode-Entwurf anlegen

Starten Sie das Programm und klicken Sie im oberen Fensterbereich auf den Button "Neu mit Vorlage". EAN-13-Entwurf anlegen
Daraufhin öffnet sich ein neues Fenster. Wählen Sie hier im Feld "Barcode-Typ" den Eintrag "EAN-13" aus. Sofern Ihr EAN-Barcode einen zwei- bzw. fünfstelligen Zusatz (Add-On 2 oder Add-On 5) enthalten soll, wählen Sie diesen im Feld "Anzahl Zusatzziffern" entsprechend aus. Im Feld "Vorlagen mit Standardgröße" wählen Sie als Nächstes eine für Ihren Zweck geeignete Standardgröße für Ihren EAN-Barcode aus und klicken danach auf "OK". Anschließend wird ein standardkonformer Entwurf für Ihren EAN-Barcode angelegt. EAN-13-Größe auswählen

Schritt 2: EAN-13-Nummer eingeben

In das mit "Barcode-Nummer" beschriftete Feld, welches sich auf der linken Seite des Programmfensters befindet, geben Sie nun die EAN-13-Nummer ein. Sofern ein Zusatz (Add-On) vorgesehen ist, geben Sie diesen in das Feld "Add-On" ein.

Hinweis: Falls Ihnen eine EAN-13-Nummer ohne eine bereits berechnete Prüfziffer (also ohne die dreizehnte Stelle) vorliegt, kann Barcode Vectorizer sie selbst berechnen; sorgen Sie dazu lediglich dafür, dass das Kästchen vor "Barcode-Nummer, wenn nötig, vervollständigen" mit einem Haken versehen ist. (Andernfalls wird das Programm eine zwölfstellige Eingabe mit dem Hinweis auf eine ungültige Barcode-Nummer quittieren.)
EAN-13-Nummer eingeben

Schritt 3: Barcode-Entwurf anpassen

Sofern im konkreten Anwendungsfall Platzersparnis und Aussehen des Barcodes keine große Rolle spielen beziehungsweise hoher Wert auf Standardkonformität des EAN-13-Barcodes gelegt wird, sollten Sie den Barcode-Entwurf nicht weiter ändern und diesen Schritt einfach überspringen. Ansonsten bieten sich für eine Anpassung des EAN-13-Barcodes die nachfolgend beschriebenen Möglichkeiten an.

Größe des EAN-Barcodes ändern. Für den EAN-13-Barcode gibt es zehn definierte Standardgrößen, welche mit "SC0" (Minimalgröße) bis "SC9" (Maximalgröße) benannt sind und von denen Sie sich für eine in Schritt 1 entschieden haben. Die Größe des Barcodes darf jedoch wie folgt angepasst werden:

- Die Höhe darf, beispielsweise zugunsten der Platzersparnis, in gewissen Grenzen reduziert werden. Das kann jedoch die Lesbarkeit des Barcodes beeinträchtigen, die dann nicht mehr, wie in bestimmten Anwendungsfällen eigentlich erwünscht, unter jedem Lesewinkel garantiert ist. Die Höhe sollte allemal nicht auf weniger als die halbe Gesamtbreite des Barcodes inkl. Ruhezonen reduziert werden, das heißt: minimale Höhe = (Ruhezone links + Breite + Ruhezone rechts) : 2. Für die Standardgröße "SC2" ergibt sich somit beispielsweise eine Minimalhöhe von 18,645 mm.

- Die Breite des EAN-13-Barcodes darf zwischen dem Mindestwert (definiert durch "SC0") und dem Höchstwert (definiert durch "SC9") jeden beliebigen Wert einnehmen. Bei einer Änderung der Breite muss allerdings darauf geachtet werden, dass die Minimallängen der Ruhezonen weiterhin eingehalten und ggf. entsprechend angepasst werden, da sie zur Barcode-Breite in einem bestimmeten proportionalen Verhältnis stehen müssen. Wie die Minimallängen der Ruhezonen zu berechnen sind, wird in der Beschreibung des Barcode-Typs "EAN-13" erklärt.

Farbe der Barcode-Striche und des Hintergrundes ändern. Die Farben dürfen jeweils von Schwarz und Weiß durchaus abweichen. Der Grundsatz bei der Wahl von geeigneten Farben lautet: die Striche des Barcodes müssen rotes Licht (Wellenlänge 633-670 nm) in ausreichendem Maße absorbieren, die Hintergrundfarbe - ausreichend reflektieren (jedoch nicht umgekehrt!), wodurch sich ein ausreichend hoher Kontrast ergeben muss. Die Eignung der Farben hängt somit davon ab, ob der Zyan-Anteil in der Barcode-Farbe hoch genug und in der Hintergrundfarbe gering genug ist. Im Zweifelsfall sollte die Wahl der Farben vor einer endgültigen Festlegung an den jeweiligen Ziellesegeräten getestet werden.

Klarschriftzeile ausblenden. Die Klarschriftzeile ist dazu da, um im Falle einer Beschädigung des Barcodes eine Erfassung durch "menschliches" Ablesen doch noch zu ermöglichen. EAN-Barcodes ohne Klarschriftzeile werden häufig auf Artikelverpackungen verwendet, die den Barcode zum Zwecke einer optimalen Erfassung durch Kassensysteme mehr als einmal aufgedruckt haben, wobei dann aber zumindest einer der aufgedruckten Barcodes normalerweise auch eine Klarschriftzeile besitzt. Allgemein sollte auf die Klartextdarstellung der EAN-13-Nummer nicht ohne einen triftigen Grund verzichtet werden.

Schritt 4: EAN-Barcode in eine Grafikdatei exportieren

Klicken Sie auf den Button "Export", um den EAN-Barcode schließlich in ein geeignetes Grafikformat zu exportieren. EAN-Barcode erstellen
EAN-13-Barcode erstellen Es klappt ein neues Fenster auf, in dem Sie das Format der Barcode-Grafik bestimmen können. Dabei haben Sie die Wahl zwischen Vektor- und Rasterformaten.

Vektorformate. Sofern die Zielanwendung, in welche die Barcode-Grafik anschließend übernommen werden soll, eines der von Barcode Vectorizer angebotenen Vektorformate unterstützt, sollte das betreffende Format den Rasterformaten vorgezogen werden, da Vektorgrafiken mit einer erheblich höheren Präzision gespeichert werden.

Die Formate EPS und SVG sind bei der Wahl zwischen Vektorformaten als gleichwertig anzusehen. Die Speicherung der Grafik erfolgt bei beiden Formaten mit der gleichen - äußerst hohen - Genauigkeit von bis zu 18 Nachkommastellen eines Millimeters. Die Klarschriftzeile wird ebenfalls in Vektoren umgewandelt.

Hinweis: da auf dem bisher beschriebenen Wege ein Barcode mit einem Hintergrund erstellt wird, entstehen dabei - auf Vektorebene betrachtet - zwei separate Pfadobjekte, nämlich einmal der mit dem Barcode-Symbol und ein weiterer, welcher den Hintergrund bildet. Barcode und Hintergrund sind damit in der Zielanwendung voneinander völlig losgelöst. Verknüpfen Sie deshalb in der Zielanwendung beide Objekte gleich zu einem einzelnen, bevor Sie weitere Bearbeitungsschritte ausführen.

Rasterformate (auch Bitmap- oder Pixelformate genannt). Um mit Rasterformaten eine optimale Druckqualität zu erzielen, sollten Sie beim Erstellen der Barcode-Grafik die Auflösung Ihres Druckers wählen. Wenn Sie die Barcode-Grafik in der Zielanwendung in eine bestehende Grafik importieren, sollte letztere im Idealfall zuvor ebenfalls mit der selben Auflösung angelegt worden sein.

In der Zielanwendung sollten an der Barcode-Grafik möglichst keine Änderungen mehr vorgenommen werden, die zwangsläufig zu unscharfen Kanten und ähnlichen Qualitätsverlusten führen würden. Dazu gehören insbesondere das Skalieren und das Drehen der Grafik. Schritte, wie 90°-Drehungen oder Spiegelungen, sollten allerdings mit jedem Bildbearbeitungsprogramm auch ohne Qualitätsverluste noch möglich sein.

Als Rasterformate stehen Ihnen JPG und BMP zur Auswahl. Die Speicherung in eine JPG-Datei erfolgt stets mit maximaler Qualität bzw. niedrigster Kompression. Da zudem immer eine kontrastreiche 2-Farben-Grafik entsteht, wird ein Unterschied zwischen JPG- und BMP-Format im Endergebnis idR. weder sichtbar noch messbar sein. Die Wahl zwischen einem bei alledem dennoch nicht verlustfreien, wenn auch schlanken JPG-, und einem das Vielfache an Festplattenspeicherplatz verbrauchenden BMP-Format wird daher idR. eine recht folgenarme Entscheidung sein.
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