Von Barcode Forge unterstützte Barcode-Typen

Nachfolgend werden die vom Programm unterstützten Barcode-Typen beschrieben. Sie finden diesen Abschnitt auch in der mitgelieferten Programmdokumentation.
2 of 5 Interleaved
Codabar
Code 11
Code 128

• QR Code
Code 128 B
Code 128 C
Code 39
Code 39 Extended

• DataMatrix
Code 93
Code 93 Extended
EAN-13 (GTIN-13)
EAN-8 (GTIN-8)

• PDF 417
ISBN-13
PZNPZN8
UPC-A
GLOSSAR

• Aztec

2 of 5 Interleaved, auch als "ITF" (Interleaved Two of Five) bezeichnet

Beispiel-Barcode: 2 of 5 Interleaved Barcode (ITF)
Darstellbare Zeichen: Dezimalziffern ("0" bis "9").
Länge: Variabel, jedoch immer gerade.
Prüfziffer (Prüfsumme): Die Prüfziffer ist optional und wird nach Modulo 10 berechnet.
Eigenschaften: Selbstüberprüfend, numerisch, hat eine hohe Informationsdichte und eine eher geringe Toleranz (±10%).
Besonderheit: Einstellbarer Ratio im Bereich 2,0:1 bis 3,0:1. Die Standard-Einstellung ist 2,5:1.

Die Barcode-Nummer zusammen mit der Prüfziffer müssen eine gerade Gesamtlänge ergeben. Wird keine Prüfziffer verwendet, so muss die Barcode-Nummer selbst eine gerade Stellenanzahl haben.
Implementierung: Mit Hilfe einer speziellen Einstellung in unserem Barcode Programm können durchaus auch Zahlen mit einer ungeraden Anzahl Stellen dargestellt werden. Wenn nötig, wird der jeweiligen Nummer dann automatisch eine zusätzliche "0" vorangestellt. Barcode-Lesegeräte verfügen idR. über eine Einstellung, um die führende "0" beim Einlesen wieder zu entfernen.

Die optionale Prüfziffer kann von unserem Barcode Programm auf Wunsch automatisch berechnet werden. Die Sichtbarkeit der Prüfziffer in der Klartextzeile ist ebenfalls einstellbar.

Codabar, in Japan "NW-7" genannt

Beispiel-Barcode: Codabar Barcode (NW-7)
Darstellbare Zeichen: Dezimalziffern ("0" bis "9"), außerdem die Zeichen Minus (-), Dollar ($), Doppelpunkt (:), Schrägstrich (/), Punkt (.), Plus (+) sowie die Buchstaben A, B, C und D als Start- und Stoppzeichen.
Länge: Variabel.
Prüfziffer (Prüfsumme): Eine Prüfziffer ist bei Codabar nicht vorgesehen.
Eigenschaften: Selbstüberprüfend, hat eine eher geringe Informationsdichte.
Besonderheit: Einstellbarer Ratio im Bereich 2,0:1 bis 3,0:1. Die Standard-Einstellung ist 2,5:1.

Die Barcode-Nummer beginnt und endet immer jeweils mit einem der Buchstaben A, B, C oder D, welche als Start- bzw. Stoppzeichen fungieren. Barcode-Lesegeräte können idR. darauf konfiguriert werden, beim Einlesen der Barcode-Nummer das Start- und das Stoppzeichen mitzusenden oder auch zu ignorieren.
Implementierung: Mit Hilfe einer speziellen Einstellung in unserem Barcode Programm können Barcode-Nummern automatisch mit Start- und Stoppzeichen versehen werden, falls diese fehlen oder als Kleinbuchstaben (a, b, c, d) vertreten sind.

Code 11, auch bekannt als "USD-8"

Beispiel-Barcode: Code 11 Barcode (USD-8)
Darstellbare Zeichen: Dezimalziffern ("0" bis "9") und das Minus-Zeichen (-).
Länge: Variabel.
Prüfziffer (Prüfsumme): Zwei optionale Prüfziffern nach Modulo 11.
Eigenschaften: Hohe Informationsdichte.
Besonderheit: Einstellbarer Ratio im Bereich 2,0:1 bis 3,0:1. Die Standard-Einstellung ist 2,5:1.
Implementierung: Die optionalen Prüfziffern können von unserem Barcode Programm auf Wunsch automatisch berechnet werden. Die Sichtbarkeit der Prüfziffern in der Klartextzeile ist ebenfalls einstellbar.

Code 128

Beispiel-Barcode: Code 128 Barcode
Darstellbare Zeichen: Alle 128 Zeichen des ASCII-Zeichensatzes, also: A-Z, a-z, 0-9, außerdem die Zeichen !"#$%&'()*+,-./:;<=>?@[\]^_`{|}~ sowie das Leerzeichen und die Steuerzeichen im ASCII-Bereich 0 bis 31.
Länge: Variabel.
Prüfziffer (Prüfsumme): Eine Prüfziffer nach Modulo 103 ist fester Bestandteil des Barcodes, in der Klartextzeile erscheint sie jedoch nicht.
Eigenschaften: Hat eine besonders hohe Informationsdichte und eine geringe Toleranz.
Besonderheit: -
Implementierung: Die Prüfziffer wird von unserem Barcode Programm automatisch berechnet.

Die als Klartext nicht darstellbaren Steuerzeichen im ASCII-Bereich 0 bis 31 (Zeichensatz A) können nicht verschlüsselt werden.

Code 128 B

Beispiel-Barcode: Code 128 B Barcode
Darstellbare Zeichen: Alle Zeichen im ASCII-Bereich 32 bis 127, also: A-Z, a-z, 0-9, außerdem die Zeichen !"#$%&'()*+,-./:;<=>?@[\]^_`{|}~ sowie das Leerzeichen.
Länge: Variabel.
Prüfziffer (Prüfsumme): Eine Prüfziffer nach Modulo 103 ist fester Bestandteil des Barcodes, in der Klartextzeile erscheint sie jedoch nicht.
Eigenschaften: Hat eine besonders hohe Informationsdichte und eine geringe Toleranz.
Besonderheit: Eigentlich kein eigenständiger Barcode-Typ, sodern ein Bestandteil des Code 128.
Implementierung: Die Prüfziffer wird von unserem Barcode Programm automatisch berechnet.

Code 128 C

Beispiel-Barcode: Code 128 C Barcode
Darstellbare Zeichen: Dezimalziffern ("0" bis "9").
Länge: Variabel, jedoch immer gerade.
Prüfziffer (Prüfsumme): Eine Prüfziffer nach Modulo 103 ist fester Bestandteil des Barcodes, in der Klartextzeile erscheint sie jedoch nicht.
Eigenschaften: Hat eine besonders hohe Informationsdichte und eine geringe Toleranz.
Besonderheit: Eigentlich kein eigenständiger Barcode-Typ, sodern ein Bestandteil des Code 128.
Implementierung: Die Prüfziffer wird von unserem Barcode Programm automatisch berechnet.

Mit Hilfe einer speziellen Einstellung in unserem Barcode Programm können auch Zahlen mit einer ungeraden Anzahl Stellen dargestellt werden (wenn nötig, wird der jeweiligen Nummer dann automatisch eine zusätzliche "0" vorangestellt).

Code 39, auch als "Code 3 of 9" bezeichnet

Beispiel-Barcode: Code 39 Barcode
Darstellbare Zeichen: A-Z (nur groß), 0-9, außerdem die Zeichen Minus (-), Punkt (.), Dollar ($), Schrägstrich (/), Plus (+), Prozent (%) sowie das Leerzeichen.
Länge: Variabel.
Prüfziffer (Prüfsumme): Die Prüfziffer ist optional und wird nach Modulo 43 berechnet.
Eigenschaften: Selbstüberprüfend, hat eine niedrige Informationsdichte und eine geringe Toleranz.
Besonderheit: Einstellbarer Ratio im Bereich 2,0:1 bis 3,0:1. Die Standard-Einstellung ist 2,5:1.
Implementierung: Mit Hilfe einer speziellen Einstellung in unserem Barcode Programm können in Barcode-Nummern vorkommende Kleinbuchstaben automatisch zu Großbuchstaben umgewandelt werden, um den Anforderungen des Code 39 zu genügen.

Die optionale Prüfziffer kann von unserem Barcode Programm auf Wunsch automatisch berechnet werden. Die Sichtbarkeit der Prüfziffer in der Klartextzeile ist ebenfalls einstellbar.

Code 39 Extended (Full ASCII)

Beispiel-Barcode: Code 39 Extended (Full ASCII) Barcode
Darstellbare Zeichen: Alle 128 Zeichen des ASCII-Zeichensatzes, also: A-Z, a-z, 0-9, außerdem die Zeichen !"#$%&'()*+,-./:;<=>?@[\]^_`{|}~ sowie das Leerzeichen und die Steuerzeichen im ASCII-Bereich 0 bis 31.
Länge: Variabel.
Prüfziffer (Prüfsumme): Die Prüfziffer ist optional und wird nach Modulo 43 berechnet.
Eigenschaften: Selbstüberprüfend, hat eine niedrige Informationsdichte und eine geringe Toleranz.

Durch paarweise Kombination von im Code 39 bereits darstellbaren Zeichen kann der komplette ASCII-Zeichensatz dargestellt werden, wodurch allerdings die Informationsdichte sehr gering ausfällt.
Besonderheit: Einstellbarer Ratio im Bereich 2,0:1 bis 3,0:1. Die Standard-Einstellung ist 2,5:1.

Die Unterstützung der Extended-Variante des Code 39 ist in Barcode-Lesegeräten idR. von Werk aus ausgeschaltet und muss durch den Anwender erst aktiviert werden. Grundsätzlich kann ein Lesegerät gleichzeitig immer nur eine der beiden Varianten korrekt interpretieren.
Implementierung: Die optionale Prüfziffer kann von unserem Barcode Programm auf Wunsch automatisch berechnet werden. Die Sichtbarkeit der Prüfziffer in der Klartextzeile ist ebenfalls einstellbar.

Code 93

Beispiel-Barcode: Code 93 Barcode
Darstellbare Zeichen: A-Z (nur groß), 0-9, außerdem die Zeichen Minus (-), Punkt (.), Dollar ($), Schrägstrich (/), Plus (+), Prozent (%) sowie das Leerzeichen.
Länge: Variabel.
Prüfziffer (Prüfsumme): Zwei jeweils nach Modulo 47 berechneten Prüfziffern sind fester Bestandteil des Barcodes, sie erscheinen jedoch nicht in der Klartextzeile.
Eigenschaften: -
Besonderheit: -
Implementierung: Mit Hilfe einer speziellen Einstellung in unserem Barcode Programm können in Barcode-Nummern vorkommende Kleinbuchstaben automatisch zu Großbuchstaben umgewandelt werden, um den Anforderungen des Code 93 zu genügen.

Die Prüfziffern werden von unserem Barcode Programm automatisch berechnet.

Code 93 Extended (Full ASCII)

Beispiel-Barcode: Code 93 Extended (Full ASCII) Barcode
Darstellbare Zeichen: Alle 128 Zeichen des ASCII-Zeichensatzes, also: A-Z, a-z, 0-9, außerdem die Zeichen !"#$%&'()*+,-./:;<=>?@[\]^_`{|}~ sowie das Leerzeichen und die Steuerzeichen im ASCII-Bereich 0 bis 31.
Länge: Variabel.
Prüfziffer (Prüfsumme): Zwei jeweils nach Modulo 47 berechneten Prüfziffern sind fester Bestandteil des Barcodes, sie erscheinen jedoch nicht in der Klartextzeile.
Eigenschaften: Durch paarweise Kombination von in Code 93 darstellbaren Zeichen mit Steuerzeichen kann der komplette ASCII-Zeichensatz dargestellt werden, wodurch allerdings die Informationsdichte sehr gering ausfällt.
Besonderheit: -
Implementierung: Die Prüfziffern werden von unserem Barcode Programm automatisch berechnet.

EAN-13 (neuer Name: GTIN-13)

Beispiel-Barcode: EAN-13 Barcode
Darstellbare Zeichen: Dezimalziffern ("0" bis "9").
Länge: fest, immer 13 Zeichen, wobei das dreizehnte Zeichen immer eine Prüfziffer ist.
Prüfziffer (Prüfsumme): Eine Prüfziffer nach Modulo 10 ist fester Bestandteil der Barcode-Nummer und ist auch in der Klartextzeile stets sichtbar.
Eigenschaften: Hat eine hohe Informationsdichte und eine geringe Toleranz (±10%).
Besonderheit: -
Implementierung: Mit Hilfe einer speziellen Einstellung in unserem Barcode Programm kann die Prüfziffer automatisch berechnet werden. Ist die Barcode-Nummer jedoch bereits 13 Stellen lang, so wird überprüft, ob es sich bei der dreizehnten Ziffer tatsächlich um eine gültige Prüfziffer handelt.

EAN-8 (neuer Name: GTIN-8)

Beispiel-Barcode: EAN-8 Barcode
Darstellbare Zeichen: Dezimalziffern ("0" bis "9").
Länge: fest, immer 8 Zeichen, wobei das achte Zeichen immer eine Prüfziffer ist.
Prüfziffer (Prüfsumme): Eine Prüfziffer nach Modulo 10 ist fester Bestandteil der Barcode-Nummer und ist auch in der Klartextzeile stets sichtbar.
Eigenschaften: Hat eine hohe Informationsdichte und eine geringe Toleranz (±10%).
Besonderheit: -
Implementierung: Mit Hilfe einer speziellen Einstellung in unserem Barcode Programm kann die Prüfziffer automatisch berechnet werden. Ist die Barcode-Nummer jedoch bereits 8 Stellen lang, so wird überprüft, ob es sich bei der achten Ziffer tatsächlich um eine gültige Prüfziffer handelt.

ISBN-13

Beispiel-Barcode: ISBN-13 Barcode
Kodierbare Zeichen: Siehe EAN-13.
Länge: Siehe EAN-13.
Prüfziffer (Prüfsumme): Siehe EAN-13.
Ruhezone: Siehe EAN-13.
Eigenschaften: Siehe EAN-13.
Besonderheit: Es handelt sich bei der ISBN-13 nicht um einen eigenständigen Barcode-Typ, sondern um die 13-stellige "Internationale Standardbuchnummer", welche mit Hilfe des Barcode-Typs EAN-13 auf Büchern und anderen selbstständigen Veröffentlichnungen verschlüsselt wird. Zusätzlich wird die aus mehreren durch Bindestriche getrennten Komponenten bestehende ISBN als Klartext oberhalb des Barcodes abgebildet. Im Barcode verschlüsselt werden jedoch nur die Ziffern.

ISBN-13 ist eine Teilmenge des EAN-13-Systems mit einem festgelegten Nummernkreis; derzeit beginnen alle ISBN-13-Nummern stets mit "978" oder "979".
Implementierung: Die ISBN-13-Nummer muss ins Programm stets zusammen mit den dazugehörigen Bindestrichen eingegeben werden. Die Berechnung der Prüfziffer kann mit Hilfe einer speziellen Einstellung durch das Programm vorgenommen werden. Wird die Nummer mit bereits enthaltener Prüfziffer eingegeben, so wird diese vom Programm auf Gültigkeit überprüft.

PZN (siebenstellige Pharmazentralnummer)

Beispiel-Barcode: PZN Barcode (Pharmazentralnummer)
Darstellbare Zeichen: Dezimalziffern ("0" bis "9").
Länge: fest, immer 7 Zeichen, wobei das siebte Zeichen immer eine Prüfziffer ist.
Prüfziffer (Prüfsumme): Eine Prüfziffer ist fester Bestandteil des Codes und erscheint mit in der Klartextzeile. Obwohl die PZN technisch gesehen eine Anwendung des Code 39 ist, wird die Prüfziffer nach einem eigenen Verfahren (Modulo 11) berechnet.
Eigenschaften: Selbstüberprüfend, hat eine niedrige Informationsdichte und eine geringe Toleranz.
Besonderheit: Die Klartextzeile beginnt stets mit der Zeichenfolge "PZN", gefolgt von einem Leerzeichen, einem Bindestrich und der PZN inkl. Prüfziffer.

Im Barcode-Symbol verschlüsselt ist als erstes immer ein Minuszeichen, gefolgt von der PZN inkl. der Prüfziffer.
Implementierung: Mit Hilfe einer speziellen Einstellung in unserem Barcode Programm kann die Prüfziffer automatisch berechnet werden. Ist die Barcode-Nummer jedoch bereits 7 Stellen lang, so wird überprüft, ob es sich bei der siebten Ziffer tatsächlich um eine gültige Prüfziffer handelt.

PZN8 (die neue, ab dem 01.01.2013 gültige achtstellige PZN)

Beispiel-Barcode: PZN8 Barcode (Pharmazentralnummer)
Darstellbare Zeichen: Dezimalziffern ("0" bis "9").
Länge: fest, immer 8 Zeichen, wobei das achte Zeichen immer eine Prüfziffer ist.
Prüfziffer (Prüfsumme): Eine Prüfziffer ist fester Bestandteil des Codes und erscheint mit in der Klartextzeile. Obwohl die PZN technisch gesehen eine Anwendung des Code 39 ist, wird die Prüfziffer nach einem eigenen Verfahren (Modulo 11) berechnet.
Eigenschaften: Selbstüberprüfend, hat eine niedrige Informationsdichte und eine geringe Toleranz.
Besonderheit: Die Klartextzeile beginnt stets mit der Zeichenfolge "PZN", gefolgt von einem Leerzeichen, einem Bindestrich und der PZN inkl. Prüfziffer.

Im Barcode-Symbol verschlüsselt ist als erstes immer ein Minuszeichen, gefolgt von der PZN inkl. der Prüfziffer.
Implementierung: Mit Hilfe einer speziellen Einstellung in unserem Barcode Programm kann die Prüfziffer automatisch berechnet werden. Ist die Barcode-Nummer jedoch bereits 8 Stellen lang, so wird überprüft, ob es sich bei der achten Ziffer tatsächlich um eine gültige Prüfziffer handelt.

UPC-A

Beispiel-Barcode: UPC-A Barcode
Darstellbare Zeichen: Dezimalziffern ("0" bis "9").
Länge: fest, immer 12 Zeichen, wobei das zwölfte Zeichen immer eine Prüfziffer ist.
Prüfziffer (Prüfsumme): Eine Prüfziffer nach Modulo 10 ist fester Bestandteil der Barcode-Nummer und ist auch in der Klartextzeile stets sichtbar.
Eigenschaften: Hat eine hohe Informationsdichte und eine geringe Toleranz (±10%).
Besonderheit: -
Implementierung: Mit Hilfe einer speziellen Einstellung in unserem Barcode Programm kann die Prüfziffer automatisch berechnet werden. Ist die Barcode-Nummer jedoch bereits 12 Stellen lang, so wird überprüft, ob es sich bei der zwölften Ziffer tatsächlich um eine gültige Prüfziffer handelt.

Glossar

Informationsdichte. Das Verhältnis der Länge einer Barcode-Nummer zum Platzbedarf des Barcode-Symbols. Je weniger Platz ein Barcode mit einer Barcode-Nummer der Länge X benötigt, desto höher seine Informationsdichte.

Klartextzeile. Die meist unterhalb des Barcode-Symbols als Klartext gedruckte ("menschlich lesbare") Barcode-Nummer.

Optionale Prüfziffer. Eine Prüfziffer gilt für einen Barcode-Typ als optional, wenn deren Verwendung möglich, jedoch nicht vorgeschrieben ist. In jedem Fall muss jedoch dem eingesetzten Barcode-Lesegerät durch eine entsprechende Konfigurierung vor dem Einsatz "mitgeteilt" werden, ob eine Prüfziffer zu berücksichtigen ist oder nicht.

Prüfziffer. Die Verwendung einer Prüfziffer ("Prüfsumme") in einem Barcode soll Fehler bei dessen Erfassung verhindern. Die Prüfziffer wird vor dem Druck des Barcodes nach einem bestimmten Verfahren anhand der Barcode-Nummer berechnet und mit ihr zusammen im Barcode abgebildet. Nach dem selben Verfahren errechnen Barcode-Scanner beim Einlesen des Barcodes die Prüfziffer erneut und vergleichen diese mit der im Barcode enthaltenen Prüfziffer. Stimmen beide überein, so deutet das Gerät die Lesung als erfolgreich und leitet das Eingelesene weiter (z.B. an das Kassensystem oder den verarbeitenden Rechner). Andernfalls liegt ein offensichtlicher Lesefehler vor, infolgedessen die fehlerhaft eingelesene Barcode-Information vom Scanner idR. direkt verworfen wird.

Ratio. Einige Barcode-Typen haben die Eigenschaft, dass Striche und Zwischenräume darin jeweils in zwei unterschiedlichen Breiten vorkommen. Der Wert von "Ratio" definiert dabei das Verhältnis dieser Breiten zueinander. Ein Ratio von 2,5 : 1 bedeutet beispielsweise, dass die breiten Striche/Zwischenräume zweieinhalb Mal dicker sind als die schmalen Striche/Zwischenräume. Je höher dabei das Verhältnis, desto geringer die Gefahr, dass beim Einlesen des Barcodes ein breiter Strich/Zwischenraum mit einem schmalen verwechselt wird oder umgekehrt. Mit dem Ratio steigt jedoch auch der Platzbedarf des Barcode-Symbols, da eine minimale Breite der schmalen Striche und Zwischenräume eingehalten werden muss.

Ruhezone. Damit ein Scanner einen Barcode lesen kann, müssen rund um das Barcode-Symbol unbedruckte Flächen bestimmter Mindestgröße vorhanden sein, welche auch als Ruhezonen oder Hellzonen (engl. "quiet zone") bezeichnet werden. Das bedeutet auch, dass ein Barcode nicht zu nah am Rand des jeweiligen Druckmediums gedruckt werden sollte. Bei linearen Barcode-Typen sind lediglich links und rechts vom Barcode-Symbol Ruhezonen erforderlich.

Selbstüberprüfend. Ein Barcode-Typ wird als "selbstüberprüfend" bezeichnet, wenn die Beschaffenheit des Barcode-Symbols (bedingt durch den jeweiligen Algorithmus) dazu beiträgt, dass dieses nicht fehlerhaft gelesen wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Lesegerät ein bestimmtes Zeichen innerhalb des Barcodes fälschlicherweise als ein anderes gültiges Zeichen interpretiert, ist bei selbstüberprüfenden Barcode-Typen verhältnismäßig gering. Selbstüberprüfende Barcode-Typen werden daher häufig ohne Prüfziffer verwendet (z.B. zur Platzersparnis).

Toleranz. Grenzabweichung der Breite der Striche im gedruckten Barcode vom Nennwert.

Variable Länge. Bezüglich der Länge der Barcode-Nummer unterscheidet man Barcode-Typen mit vorgegebener (EAN-13, EAN-8, ISBN-13, UPC-A, PZN, PZN8) und variabler Nummernlänge (2 of 5 Interleaved, Codabar, Code 11, Code 128, Code 128 B, Code 128 C, Code 39, Code 39 Extended, Code 93, Code 93 Extended). Barcode-Typen der letztgenannten Kategorie können Nummern beliebiger Länge darstellen; eine obere Grenze wird in der Praxis lediglich durch die Lesebreite des verwendeten Barcode-Scanners und/oder durch den begrenzt zur Verfügung stehenden Druckplatz gegeben sein.

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