Barcode Vectorizer - Developer Edition

Nachfolgend wird die erweiterte Funktionalität der "Developer Edition" beschrieben. Sie finden diesen Abschnitt auch in der mitgelieferten Programmdokumentation.

Mit Hilfe der Developer Edition binden Sie Barcode Vectorizer nahtlos in die eigene Anwendung ein und lagern damit die Erzeugung qualitativ hochwertiger Barcodes in ein professionelles Programm aus. Der Aufruf erfolgt per Kommandozeilenaufruf samt einer Handvoll Parameter. Die restliche Arbeit erfolgt schnell und unauffällig im Hintergrund.

Der Unterschied zur Standard Edition

Barcode Vectorizer gibt es in zwei verschiedenen Editionen: Standard und Developer. Die Developer Edition beinhaltet den vollständigen Funktionsumfang der Standard Edition und bietet darüber hinaus eine Zusatzfunktionalität, die es erlaubt, das Programm aus anderen Anwendungen heraus aufzurufen, um Aufträge zu übergeben, welche anschließend im Hintergrund ausgeführt werden.

Beim Anwender werden hierbei grundlegende Kenntnisse einer geeigneten Programmiersprache vorausgesetzt. Die Funktionalität wird nachfolgend umfassend beschrieben und kann vor dem Kauf anhand der Shareware-Version weitgehend uneingeschränkt getestet werden.

Die Schnittstelle

Die Schnittstelle bildet eine ausführbare Datei Namens bcvc.exe (Barcode Vectorizer Command Line), welche im Installationsordner des Programms zu finden ist. Hilfe zur Benutzung erhalten Sie entweder durch einen parameterlosen Aufruf dieser Datei von der Kommandozeile sowie - ausführlicher - in der nachfolgenden Beschreibung.

Barcode Vectorizer - Konsole

Syntax

Syntax: bcvc [optionen] BarcodeNummer DesignDatei AusgabeDatei
Beispiel: bcvc -hres=600 -vres=600 -colorspace=cmyk "123456" design.bcvp output.eps
Die drei stets ans Ende eines Aufrufs zu setzenden Parameter "BarcodeNummer", "DesignDatei" und "AusgabeDatei" können bei Bedarf - falls diese z.B. Leerzeichen enthalten - allesamt in Anführungszeichen gesetzt werden. Das jeweils benötigte Grafikformat ermittelt das Programm automatisch anhand der Dateiendung der "AusgabeDatei". Zulässig sind die Dateiendungen: .eps .svg .png .bmp .jpg .jpeg. Die "DesignDatei" muss über die GUI im Vorfeld angefertigt worden sein und fungiert als Vorlage.

Als "optionen" stehen folgende Parameter zur Verfügung:
-hres - Horizontale Auflösung für die zu erzeugende Grafik. Der Parameter ist optional für Vektorformate, vorgeschrieben für Pixelformate.
-vres - Vertikale Auflösung für die zu erzeugende Grafik. Der Parameter ist optional für Vektorformate, vorgeschrieben für Pixelformate.
-colorspace - RGB (Standardwert) oder CMYK. Der Parameter ist optional und wird gänzlich ignoriert, falls das Zielformat ein anderes ist als EPS.
-designindex - Index (Ordnungsnummer) der Vorlage innerhalb der "DesignDatei". Optionaler Parameter, Standardwert ist 1.

Fehlerbehandlung

Beim Beenden liefert Barcode Vectorizer an das Betriebssystem einen sogenannten Exit Code zurück (in der Programmierung von Batch-Dateien auch als ERRORLEVEL bezeichnet). Der Exit Code ist im Allgemeinen eine Ganzzahl, welche Auskunft darüber gibt, auf welche Weise und mit welchem Ergebnis ein Programm beendet wurde. Programmiersprachen, welche in der Lage sind, (externe) Prozesse zu starten, stellen idR. auch Funktionen bzw. Methoden zum Abfragen des Exit Code nach Beendigung eines Prozesses zur Verfügung. Ein aufrufendes Programm kann sich dieser Funktionen bedienen, um auf mögliche Zustände/Fehler angemessen zu reagieren.

Folgende Werte kann Barcode Vectorizer als Exit Code zurückliefern:
0 - Programm erfolgreich beendet.
1 - Ungültige Anzahl von Parametern.
11 - "-hres" muss eine Ganzzahl größer als 0 sein.
12 - "-hres"-Parameter ist erforderlich, da Pixelformat.
13 - "-vres" muss eine Ganzzahl größer als 0 sein.
14 - "-vres"-Parameter ist erforderlich, da Pixelformat.
20 - Etwas anderes als RGB oder CMYK wurde als Wert übergeben.
30 - "-designindex" muss eine Ganzzahl zwischen 1 und 20 sein.
31 - "-designindex" ist größer als die tatsächliche Anzahl Vorlagen in der DesignDatei.
40 - DesignDatei nicht gefunden.
41 - Fehler beim Lesen der DesignDatei.
50 - "AusgabeDatei" besitzt keine der unterstützten Dateiendungen.
51 - Verzeichnis für die AusgabeDatei existiert nicht.
52 - Fehler beim Schreiben der AusgabeDatei.
60 - Barcode-Nummer mit dem vorliegenden Barcode-Typ nicht darstellbar.
70 - Nicht genügend Arbeitsspeicher, evtl. ist die Auflösung unrealistisch hoch gewählt.

Abschließendes

Unter Windows lässt sich per Abfrage der Registry der Ort ermitteln, an dem das Programm installiert ist sowie etliche andere Informationen. Der Schlüssel dazu lautet:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Microsoft\Windows\
CurrentVersion\Uninstall\bcv7f791796fe94af55094ccc34e19b8be7_is1
Hinweis: Es kann leider nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass sich dieser Schlüssel sowie etwaige Unterschlüssel mit einer zukünftigen Programmversion ändern. (Z.B. aufgrund einer Portierung des Programms zu 64 Bit oder eines Austausches des Installationsprogramms.) Bitte behalten Sie dies bei eventuellen Updates daher sinnvollerweise im Auge.
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