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Barcode Forge - Anleitung für den Schnelleinstieg

Inhalt:

Das "Projekte"-Konzept

Das Programm arbeitet mit Projekten. Bitte schauen Sie sich die Programmoberfläche einmal an. Alle Eingaben und Änderungen, die Sie in den Bereichen Daten, Etikett und Druck vornehmen (1), gehören immer jeweils zu dem gerade geöffneten Projekt.

Wird das aktuell geöffnete Projekt vom Anwender auch nur geringfügig verändert, zeigt das Programm dies auf der rechten Seite der Menüleiste mit einem Hinweis an: Projekt wurde verändert (2). Sie können dies testen, indem Sie z.B. im Bereich Daten einen neuen Datensatz hinzufügen (3) oder im Bereich Etikett eines der Objekte auf dem Etikettenentwurf mit der Maus verschieben.
Barcode Forge - Programmoberfläche

Ein Projekt lässt sich in einer Projektdatei speichern und aus ihr später wieder laden. Beides bewerkstelligen Sie über das Programmmenü, und zwar indem Sie den Punkt Projekt und danach Speichern unter... bzw. Öffnen auswählen. Dank diesem Prinzip lassen sich problemlos mehrere Projekte nebeneinander führen, indem jedes neue Projekt jeweils in einer anderen Projektdatei gespeichert wird.
Barcode Forge - Projekte öffnen und speichern

Beim Programmstart lädt das Programm jedes Mal automatisch dasjenige Projekt, welches bei der vorherigen Benutzung des Programms als letztes geöffnet war. Dieses Verhalten können Sie in den "Programmeinstellungen" bei Bedarf abstellen, indem Sie im Programmmenü den Punkt Einstellungen und danach Programmeinstellungen wählen. (Programm- sowie Druckereinstellungen gehören übrigens nicht zu einem bestimmten Projekt, sondern gelten Projekt übergreifend und werden vom Programm intern gespeichert.)
Barcode Forge - Programmeinstellungen

Die drei Projektbereiche

Ein Projekt besteht zunächst einmal aus Daten, die später beim Drucken in die Felder des Etikettenlayouts eingepflegt werden. Diese Daten werden im Programm im gleichnamigen Projektbereich in einer Tabelle verwaltet. Der Anwender kann hier unter Anderem neue Datensätze (manuell) hinzufügen oder sie aus externen Quellen importieren, er kann außerdem bestehende Datensätze bearbeiten, löschen usw.

Als Nächstes wird im Projektbereich Etikett das Layout für das Etikett entworfen. Auf dem Layout platzieren Sie Objekte wie Texte, Barcodes, Grafiken etc., welche Sie anschließend mit den einzelnen Spalten der Tabelle aus dem Projektbereich Daten verknüpfen können. (Wie dieses genau funktioniert, wird im nächsten Abschnitt anhand eines Beispiels erklärt.)

Im Projektbereich Druck schließlich können Sie sich die "fertigen" Etiketten in einer Vorschau ansehen, ohne die Etiketten dazu ausdrucken zu müssen. Zum Anschauen der Etiketten mit bereits eingepflegten Daten finden Sie hier in der Leiste oberhalb der Vorschau ein spezielles Feld vor, welches die Nummer des aktuell in der Vorschau eingepflegten Datensatzes anzeigt. Mit Hilfe der Pfeile oder durch Eingabe einer Datensatznummer können Sie entlang der Datensätze navigieren.

Verknüpfung von Daten und Layout – Schritt für Schritt

Wie genau kommen nun die Daten aus dem Bereich Daten in die einzelnen Felder (Objekte) des Etikettenlayouts? Dieses wollen wir nun einmal nachvollziehen, indem wir das Etikett des Früchte-Beispielprojektes um eine Preisangabe ergänzen. Als Zusatz-"Übung" wollen wir unser Preisfeld noch mit einer Währungsangabe ausstatten. Dazu wechseln wir zurück in den Projektbereich Etikett und doppelklicken dort abermals auf das kürzlich erstellte Text-Objekt. Im "Eigenschaften"-Fenster wechseln wir, wie zuvor gehabt, auf den Karteireiter "Text" und ergänzen den Inhalt wie folgt: [~Preis~] €. Wir schließen mit "OK" ab. Nun sollte der Preis in der Vorschau, wie von uns angestrebt, inklusive Währung erscheinen. (Andernfalls muss das Text-Objekt auf dem Entwurf evtl. noch etwas weiter vergrößert werden.)

Das obige Beispiel demonstriert, wie das Zusammenfügen von Daten und Layout im Programm grundsätzlich funktioniert, und zwar nicht nur bei Text-Objekten, sondern genauso bei Barcode- und Grafik-Objekten! Dazu eine für diesen Abschnitt letzte kleine Übung: Bitte schauen Sie sich einmal die Eigenschaften des Barcode-Objektes auf unserem Layout an. (Benutzen Sie dazu, wie gehabt, den Doppelklick auf das Objekt.) Der relevante Karteireiter, auf dem die Verknüpfung "statt findet", heißt bei Barcode-Objekten "Barcode". Hier finden Sie in dem mit "Barcode-Nummer" beschrifteten Feld den entsprechenden Platzhalter: [~ArtikelNr~]. Aus der gleichnamigen Tabellenspalte bezieht das vorliegende Barcode-Objekt also seine Daten.

Abschließend noch die versprochene Erklärung dazu, warum das Barcode-Objekt auf dem Entwurf (in unserem konkreten Fall) nicht angezeigt wird, sondern an dessen Stelle nur ein briefumschlagartiges Rechteck erscheint: Im Layoutentwurf ist dem Barcode-Objekt noch die Zeichenfolge [~ArtikelNr~] als darzustellender Wert zugewiesen. Der in unserem Beispiel verwendete Barcode-Typ Code 39 kann die Zeichen [ ~ ] allerdings grundsätzlich nicht darstellen. Daher wird ein Barcode erst in der Vorschau korrekt angezeigt, wo der Platzhalter [~ArtikelNr~] bereits durch eine für Code 39 gültige, im gegebenen Beispiel aus Dezimalziffern bestehende Barcode-Nummer ersetzt wurde.